Tiger-Fink

Bücher, Spielzeuge – und natürlich Tiger-Finken: In ihrem Shop verkauft Susanne von Albertini alles, was Kinder und Eltern begeistert.

Text: Eva Hediger Fotos: Jasmin Frei

Mitte der Neunziger eröffnete Susanne von Albertini ihren Familienladen im Seefeld. Das Quartier hat sich seither stark verändert, doch der Tiger-Fink ist geblieben. Er zieht nicht nur Zürcher Eltern an, sondern auch Omas und Göttis aus der ganzen Schweiz.

Kaum ein*e Schweizer*in, die keine Kindheitserinnerung an die Tiger-Finken hat. Diese Hausschuhe mit den roten Puscheln werden hierzulande seit Generationen getragen: 1938 wurden sie vom Zürcher Schuhmacher Edi Glogg erfunden. «Alle können eine Geschichte über den Schuh erzählen», sagt Susanne von Albertini. «Meine Geschwister, ich selbst und auch meine Kinder haben immer Tiger-Finken getragen.»

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Es gibt Familien, die seit Generationen im Tiger-Fink einkaufen.

Susanne ist die Besitzerin des Familienladens Tiger-Fink im Seefeld. Dass dieser gleich heisst wie der legendäre Kinderschuh, ist natürlich kein Zufall: Susanne hat die Tiger-Finken quasi gerettet. Denn als die Zürcherin die Kinderschuhe in das Sortiment ihres ersten Ladens aufgenommen hatte, war die Marke fast in Vergessenheit geraten. «Es gab die Finken nur noch in wenigen verstaubten Schuhgeschäften», erinnert sie sich. Das war Mitte der Achtziger.

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«Ich selbst und auch meine Kinder haben immer Tiger-Finken getragen.»

Susanne von Albertini

Noch heute zählen die Tiger-Finken zu Susannes Bestsellern. 1993 eröffnete Susanne den Tiger-Fink im Seefeld. «Damals war das Quartier viel spannender, kreativer und inspirierender als heute», erzählt Susanne. «Es war fast wie in Paris.» Designer*innen, Kreative und auch zahlreiche Familien lebten hier.

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Viele von ihnen wurden von steigenden Mieten vertrieben. «Heute sieht man kaum mehr Kinder auf der Strasse.» Susanne bedauert dies zwar sehr. Doch Sorgen muss sie keine machen: «Ich habe Kundschaft aus der ganzen Schweiz», freut sie sich. Einige Familien besuchen den Tiger-Fink bereits seit Generationen.

Das Sortiment wählt Susanne immer wieder neu aus.

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Sie schätzen die freundliche, kompetente Bedienung – und das Sortiment, welches Susanne immer wieder neu zusammenstellt. Es besteht aus hochwertigen Spielsachen und Möbeln, aber auch aus vielen Kinderbuch-Klassikern. Denn viele Eltern lieben es, dem Nachwuchs ihre alten Lieblingsbücher vorlesen zu können.

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Und dann gibt es Kund*innen, die extra wegen der Blabla-Puppen in den Tiger-Fink kommen: Die Strickfiguren sind in unterschiedlichen Grössen erhältlich und werden unter fairen Bedingungen in Peru gefertigt. Damit können bereits die Kleinsten spielen.

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Ausserdem ist im Tiger-Fink Mode für Babys und Teenager zu finden. Einige Kleider hat Susanne selbst designt. «Das macht mich einfach glücklich», sagt Susanne. Den Tiger-Fink möchte sie noch lange betreiben: «Ich liebe den Laden – und die Welt der Kinder!»

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Adresse

Tiger-Fink
Kreuzstrasse 36
8008 Zürich
+41 44 261 79 11
Website

Öffnungszeiten

Montag, 11–18.30 Uhr
Dienstag bis Freitag, 11–18.30 Uhr
Samstag, 10.30–17 Uhr

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