12.08.2020 – Trends & Shopping

Deine Poschti-Liste für den Zürcher Spätsommer

Text: Eva Hediger

Vom hippen Badekleid aus Limmat-Abfall über zuckerfreie Stängel-Glace bis zum veganen Lavendel-Deo: sechs Produkte von lokalen Brands, mit denen du die kommenden Hitzetage noch besser geniessen kannst.

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Poncho von Sponcho

Du willst dich nach dem erfrischenden Schwumm nicht wieder in dein verschwitztes Outfit zwängen? Die Erfinder des «Sponchos» – eine Mischung aus Morgenmantel und Poncho – auch nicht. Als Inspiration dienten die Surfer Australiens. Doch das gemütliche Kleidungsstück steht auch weniger sportlichen Menschen. Die Sponchos (79 Fr.) werden in Europa produziert und es gibt sie in allen Grössen.

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Deodorant von Mido made

Auch bei 35 Grad willst du nicht müffeln – egal, ob du gerade ein Date hast oder in einem Meeting sitzt. Viele schwören auf Alu-Deos. Die sind zwar schweisshemmend, aber leider auch ungesund. Ein Glück, dass es unbedenkliche Alternativen gibt – etwa jene von Mido made. Das Unisex-Deo (25 Fr.) ist im Onlineshop neu auch vegan erhältlich. Es riecht nach Lavendel und besteht unter anderem aus Kokosöl und Natron.

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Badeshorts von Neumühle

Selten sah Umweltschutz so gut aus: Die Badehose «Maggia» (139 Fr.) vom Zürcher Label Neumühle wird in der Schweiz produziert und besteht aus italienischem Econyl-Garn. Dieses wird aus regenerierten Fischernetzen und Nylonresten gesponnen. Der Stoff ist äusserst strapazierfähig, doch falls die Shorts trotzdem kaputt gehen sollten: Neumühle flickt sie dir bis fünf Jahre nach dem Kauf.

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Glace von Tutu’s

Hast du als Kind in der Badi auch ständig Stängel-Glaces geschleckt? Dass diese hauptsächlich aus Wasser und Zucker bestanden, war dir damals egal. Mittlerweile ernährst du dich vermutlich gesünder –vielleicht sogar vegan? Bei den Ice Pops (4 Fr.) von Tutu’s darfst du trotzdem zugreifen: Die gefrorenen Erfrischungen bestehen hauptsächlich aus puren Früchten. Wer es cremiger mag: Es gibt neuerdings auch zwei Sorten auf Kokosnuss-Basis.

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Badetuch von Zig Zag Zurich

Eigentlich solltest du spörteln und nicht in der Badi faulenzen! Mit dem Tuch (79 Fr.) von Zig Zag Zurich kannst du dein schlechtes Gewissen etwas beruhigen. Schliesslich liegst du ja quasi auf einem Sportplatz, oder? Ganz sicher aber auf einem Kunstwerk: Das Tuch hat der venezolanische Designer Gabriel Nazoa entworfen. Es ist aus weicher Baumwolle und 90 × 150 Zentimeter gross. Produziert wird das Badetuch in Europa.

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Badekleid von Round Rivers

Auch dieses Badekleid ist nachhaltig. «Radikal nachhaltig» sogar, wie das Label Round Rivers selbst schreibt. Denn das Start-up recycelt für seine Kollektionen Pet-Flaschen aus der Zürcher Limmat. Produziert werden Bikini & Co. (ab 95 Fr.) in einer norditalienischen Firma. Entworfen hat die Stücke übrigens der Label-Gründer Peter Hornung höchstpersönlich.

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Backpack von Modissa

Im Sommer brauchst du deine Hände frei – schliesslich willst du Velo fahren und Glace essen können. Portemonnaie und Natel hast du aber trotzdem dabei. Und vielleicht noch Schwimmzeug, Sonnencreme und Kopfhörer? Im Backpack (19.80 Fr.) von Modissa kannst du all deine Habseligkeiten verstauen. Und dank dem «Zürich»-Schriftzug zeigst du, für welche Stadt dein Herz schlägt.