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«Die Abende bieten eine Intimität, die sonst selten erlebbar ist»

Foto: Monika Gerber

Die Hundstage sind die Antwort der Mühle Tiefenbrunnen auf die heissen Sommerabende. Jeden Freitag ist ein*e Autor*in, jeden Samstag eine Band im überdachten Innenhof zu Gast. Bei den Lesungen sind zum Beispiel Seraina Kobler, Max Küng und Thomas Meyer eingeladen. Die Konzerte werden kuratiert vom Lauter Kollektiv. Ohne Bühne und mit freiem Eintritt wird das ein sehr intimes Festival, das man nicht verpassen sollte. Wir haben mit Michael Wehrli, Inhaber des Kulturareals Mühle Tiefenbrunnen, über die Hundstage gesprochen.

Wenn du die Hundstage in einem Satz beschreiben müsstest, welcher wäre das?

Die Hundstage sind der perfekte Mix für einen heissen Sommerabend: Livesound, Literatur und Streetfood in der Mühle Tiefenbrunnen. Dank dem Zeltdach finden die Hundstage aber auch bei Regen statt.

Welches Lebensgefühl steckt in den Hundstagen? - Aus welcher Lust heraus sind die Hundstage erstanden?

Die Hundstage sind während der Pandemie entstanden. Kultur fehlte vielen und die Lust draussen zu sein war gross. So ist die Idee geboren, die Entspanntheit im Sommerloch mit kulturellen und kulinarischen Häppchen anzureichern.

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Die Rockband Emzyg

«Kultur ist für mich nicht nur ‹Auszeit und Inspiration›.»

Das Festival ist für die Zuschauer*innen kostenlos - warum?

Die Mühle Tiefenbrunnen ist ein Kulturareal, welches allen offensteht – unabhängig des Status. Den Hof verstehen wir als öffentlichen Begegnungsort. Somit soll sich jede*r Zutritt zu den Hundstagen leisten können. Zudem sind die Hundstage ein unverbindlicher Kulturevent und wir freuen uns besonders, wenn die Besucher auch ganz spontan vorbeikommen und sich vom Programm überraschen lassen.

Die Autor*innen und die Bands performen ohne Bühne – warum?

Eine Bühne trennt die Künstler*in vom Publikum. An den Hundstagen sind die Künstler aber nahbar. Die Abende bieten dadurch eine Intimität, die sonst selten erlebbar ist.

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Gamma Kite aus Frauenfeld (Foto: Peter Kradolfer)

Warum ist die Mühle DIE Umgebung für ein Sommerfestival?

Der Innenhof der Mühle ist ein lebhafter Ort. Er ist ein Kulturareal und ein Ort an dem man sich trifft, zu Abend isst, inspirierende Ausflüge ins Mühlerama macht, ins Fitness geht und vieles mehr. Der Innenhof wird durch die Hundstage zu einem Begegnungsort, wo man nicht nur einander sondern auch den Künstler*innen begegnet. Und natürlich ist durch die Nähe zum See, die Mühle Tiefenbrunnen der perfekte Ort, um einen heissen Sommertag ausklingen zu lassen.

«An den Hundstagen sind die Künstler nahbar.»

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Autorin Seraina Kobler

Wofür nutzt du deine Verantwortung?

Als Unternehmer und Inhaber des Kulturareals Mühle Tiefenbrunnen, habe ich eine Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Meine Familie ist seit über 100 Jahren im Besitz dieser Liegenschaft. Ich muss deshalb keine Rendite auf dem heutigen Marktpreis erwirtschaften. Diese Chance nutze ich, um aus der Mühle einen lebendigen, öffentlichen Kulturort zu machen. Der Nutzen für die Stadt ist ein Teil meiner Rendite.

Welche Bedeutung hat Kultur in deinem Leben?

Kultur ist für mich nicht nur «Auszeit und Inspiration» sondern auch eine Bereicherung in meinem beruflichen Alltag. Die Kultur motiviert mich für meine Arbeit. Kultur ist bei uns auch eine Familiensache: Meine Frau ist zum Beispiel beruflich im Bereich der zeitgenössischen Schweizer Kunst engagiert. Die Hundstage haben mich übrigens inspiriert, trotz dichtem Alltag wieder einmal ein Buch zu lesen: Der neue Krimi von Seraina Kobler, der auch in unserem Quartier spielt – sehr empfehlenswert!

Mehr Infos findest du hier.