13.01.2021 – Advertorial

Der Traum vom eigenen Label

2011 gründeten die zwei Schwestern Lara und Nina Tegeltija das Label «Lost & Found». Seitdem produzieren sie praktische Reiseaccessoires aus Leder. Ein Gespräch mit Lara Tegeltija über den Ausbruch aus engen Büroräumen, die Herausforderung, Job und Familie zu vereinbaren, und die wiederentdeckte Freude an der Arbeit.

Lara, hatten du und deine Schwester irgendeinen modischen Background, bevor ihr «Lost & Found» gegründet habt?

Gar nicht. Im Gegenteil. Wir haben beide einen Abschluss in BWL und waren ganz weit weg von Mode, Leder und Co. Wir teilten aber immer dieses beklemmende Gefühl, dass wir in den grossen Firmen, in denen wir bis dahin gearbeitet hatten, allzu oft nur ein winzig kleines Zahnrad waren. Das eigentliche Endprodukt sahen wir dort eigentlich nie, konnten es nicht in den Händen halten. Uns kam es immer so vor, wie wenn wir in einem Luftschloss arbeiten würden.

Also habt ihr kurzerhand eine eigene Mode-Marke auf die Beine gestellt?

Mehr oder weniger. Meine Schwester Nina bekam 2009 ihr erstes Kind. Die Möglichkeit, Teilzeit bei ihrem damaligen Arbeitgeber weiterzumachen, gab es nicht. Also kündigte sie. Zusammen haben wir dann unsere Koffer gepackt und sind – etwas klischeehaft – nach New York geflogen. Dort sind wir die Strassen und Shops eine Woche lang hinauf- und hinabgelaufen und haben etwas gesucht, das uns begeistert.

Und seid fündig geworden?

Auf jeden Fall. Es stellte sich schnell heraus, dass uns vor allem zwei Sachen extrem begeistern: zum einen das Reisen, zum anderen Leder. Also haben wir einfach ein wenig naiv und ahnungslos entschieden, ein Accessoire-Label zu gründen, das praktische und gleichzeitig schöne Reiseaccessoires aus Leder herstellt. Und so kam alles ins Rollen.

Als wir endlich unser eigenes Produkt in den Händen halten konnten, kam es uns vor wie Weihnachten, Silvester und Ostern zusammen.

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Wie ging es weiter?

Da wir wie gesagt null Ahnung vom Business hatten, haben wir es anfangs mit nur einem Produkt probiert und geschaut, wie dieses ankommt: Es war eine Iphone-Hülle aus Leder, die gleichzeitig ein kleines Täschchen für die dazugehörigen Kopfhörer hatte. Als dann im Sommer 2011 die ersten Hüllen fertig produziert waren und wir endlich unser eigenes Produkt in den Händen halten konnten, kam es uns vor wie Weihnachten, Silvester und Ostern zusammen. Es war ein unglaublich befriedigendes Gefühl. Also beschlossen wir, weiterzumachen.

Du hast parallel aber noch Vollzeit gearbeitet. War das nicht extrem mühsam?

Es ging. Ich muss gestehen, dass wir auch immer wieder das gewisse Quäntchen Glück hatten. Auf einer Messe in Italien haben wir zufälligerweise ein thailändisches Familienunternehmen kennengelernt, mit dem wir dann von Anfang an extrem gut zusammenarbeiteten. Ein anderes Mal stiess eine Swisscom-Mitarbeiterin per Zufall auf unsere Produkte und «Lost & Found» landete im Swisscom-Verkaufssortiment. Auch das war sehr früh und sicherte uns wichtiges Startkapital.

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Was zeichnet euer Design aus?

Vor allem der Anspruch, praktisch zu sein, ist eine wichtige Maxime bei uns. Ein Produkt muss nicht nur schön sein, es muss auch Sinn ergeben. Dazu kommen sicher eine gewisse Eleganz, die wir anstreben, und natürlich allerhöchste Qualität bei den verwendeten Materialien.

Um die Arbeit mit Leder zu erlernen, habt ihr auch eine spezielle Schule in Italien besucht?

Genau. Wir waren in Florenz, der «Hauptstadt» des Lederhandwerks. In einem ehemaligen Franziskanerkloster mitten in der Altstadt haben wir dort unser Wissen über Leder und seine Verarbeitung erweitert.

Meine Schwester zog zuerst nach London und dann in den mittleren Osten.

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Wie habt ihr zwei Schwestern euch die Arbeit aufgeteilt?

Es hat sich so ergeben, dass wir abwechselnd den Lead übernahmen. Meine Schwester zog samt Familie zuerst nach London und dann in den Mittleren Osten. 2013 habe ich deshalb meinen damaligen Job gekündigt und die Führung des Unternehmens übernommen. Vor zwei Jahren bin ich dann nach Deutschland gezogen und habe selbst eine Familie gegründet und ein Kind bekommen.

Und daraufhin hat deine Schwester wieder die Zügel übernommen?

Genau. Sie zog wieder zurück in die Schweiz und übernahm die Führung. Man könnte sagen, das Unternehmen ist das gemeinsame Baby von meiner Schwester und mir, um das wir uns gemeinsam kümmern: zwar fordernd, aber dafür schenkt es unglaublich viel Spass und Genugtuung.

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Lost & Found

Im hellozurichShop gibt es nur die besten Produkte aus der Region Zürich. Hinter jedem Produkt stehen innovative Menschen, die sich für höchste Qualität und eine nachhaltige Produktion einsetzen. Dazu gehört auch das Team von Lost & Found. Wir freuen uns, dass wir die einzigartigen Accessoires und Designstücke der beiden Schwester Lara und Nina Tegeltija in unserem Sortiment haben.

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